Ackerbürgermuseum Gartz (Oder)

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Allgemeines
Die Geschichte der Stadt wurde bis April 1945 im Gartzer Stadtmuseum im Stettiner Tor dargestellt. Die Ausstellungsstücke dieses Museums gingen in den Wirren der Nachkriegszeit verloren oder wurden von anderen Museen übernommen. Das Vorhaben, in diesen Räumen wieder ein Museum einzurichten, stieß besonders in der Gartzer Bevölkerung auf große Zustimmung und Unterstützung.

Die Stadt Gartz feierte 1999 ihr 750-jähriges Bestehen. Die wechselvolle Geschichte der Stadt ist aber viel älter. Spuren der Besiedlung reichen bereits 6.000 Jahre zurück. Im 14./15. Jahrhundert wurden der Stadt Gartz (Oder) durch die Pommernherzöge zahlreiche Privilegien (Erhebung von Wasser-, Brücken- und Wegezoll, Münzgerechtigkeit) verliehen. Diese Privilegien ermöglichten ein Aufblühen des Handwerks und des Handels, wodurch die Stadt zu großem Reichtum und Macht gelangte. Trotz zahlreicher schwerer Verwüstungen in Kriegen, großer Stadtbrände und Seuchen blieb die Stadt bis April 1945 eine Stadt der Handwerker und Händler, die nebenher noch eine kleine Landwirtschaft betrieben (Ackerbürger). Wer durch die Stadt mit ihrer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, den Wehrtürmen und der weithin sichtbaren St. Stephanskirche geht, erkennt welche Bedeutung der Ort in früherer Zeit hatte.

Wer waren die "Ackerbürger"
Unter dem Begriff des "Ackerbürgers" verstand man einen Bürger, der neben seinem handwerklichen Beruf auch Nahrungs- und Futtermittelanbau auf seinem Land in der Feldmark betrieb. In den kleinen Städten auf dem Land, die meist ohne großen Handel auskommen mussten, widmete sich die Mehrzahl der Bürger dieser Kombination aus Beruf und Landbestellung. Ohne die Landbestellung reichte das Auskommen für die meisten Familien nicht.

Grundriss eines Ackerbürgergrundstücks in der Uckermark
1. Ein oder zweistöckiges Wohnhaus, z.T mit Geschäfts- oder Gewerberäume
2. Stallungen oder Gewerberäume
3. Innenhof
4. Garten
Die Ackerbürgergrundstücke innerhalb der Stadt waren von so beengendem Ausmaß, dass kaum Möglichkeiten bestanden, landwirtschaftliche Produkte oder Futtermittel innerhalb der Stadtmauern unterzubringen. Zu diesem Zweck wurden außerhalb der Stadt Scheunen und sogenannte Futterbuden errichtet.

Spendenaufruf
Seit der Wiedereröffnung des Ackerbürgermuseums im Jahr 1997 konnten wir uns über stetig steigende Besucherzahlen freuen. Radwanderer des Oder - Neiße Radweges, der zu nehmend Gäste in die Region bringt, aber auch Schulklassen und andere interessierte Besucher der Region nehmen unser touristisches Angebot gern in Anspruch.

Nun ist dieses zarte Pflänzchen einer touristischen Entwicklung gefährdet. Auf Grund der maroden Bausubstanz des Torwächterhäuschens kann das Museum nur noch teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Sanierung des Torwächterhäuschens ist unbedingt notwendig, um das Ackerbürgermuseum weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. Die Treppen im Stettiner Tor sind ebenfalls dringend reparaturbedürftig.

Zu diesem Zweck hat der Förderverein Gartz (Oder) e. V. Fördermittel beantragt. Um diese Mittel zu erhalten sind Eigenmittel erforderlich. Da wir als Förderverein über keine Eigenmittel verfügen sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Mit ihrer Geldspende tragen Sie zur Erhaltung eines historisch wertvollen Stadtensembles bei und des darin befindlichen Ackerbürgemuseums Gartz (Oder).

Der Förderverein Gartz (Oder) e. V. bittet alle Gartzer, Altgartzer und Hilfswilligen um Geldspenden für unser Ackerbürgermuseum auf das unten genannte Spendenkonto!

Kontoinhaber: Förderverein Gartz e. V.
Sparkasse Uckermark
Kontonummer: 3641002566
Bankleitzahl: 170 560 60

Kennwort: Ackerbürgermuseum

Zur Beachtung:
Für die Ausstellung einer Bestätigung über Zuwendungen im Sinne des §10b des Einkommensteuergesetzes (Spendenquittung) benötigen wir Ihre Adresse.

 

Außerdem in der Nähe:

 

  • Windmühlen in Luckow-Petershagen
  • Salveymühle ehem. Wassermühle mit Sägewerk, Solartechnik
  • große Bockwindmühle Storkow

Stettiner Str. 14 a
16307 Gartz (Oder)

Telefon 033332 86044
Telefax 033332 870035

E-Mail E-Mail:

Öffnungszeiten:
01.Mai bis 30. September
montags geschlossen
dienstags - freitags 10:00 bis 16:00 Uhr
samstags und sonntags 14:00 bis 16:00 Uhr

01. Oktober bis 30. April
montags geschlossen
dienstags - donnerstags 10:00 bis 16:00 Uhr
freitags 10:00 bis 12:00 Uhr