Hohenselchow

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Allgemeines
Hohenselchow wurde 1240 zum ersten Mal erwähnt. Die Einwohner lebten zu allen Zeiten von der Landwirtschaft. Die Dorfkirche wurde 1259 erbaut. Die Glocken aus den Jahren 1671 und 1734 läuten noch heute. Tradition hat der Schützenverein im Dorf. Das "Große Gartzer Bruch" und der Nationalpark Unteres Odertal liegen in unmittelbarer Nähe von Hohenselchow und laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Hohenselchow liegt im 1992 gegründeten Brandenburg-Vorpommerschen Amt Gartz (Oder) im Landkreis Uckermark.

Die Entfernung zum Sitz der Amtsverwaltung in der Stadt Gartz (Oder) beträgt 7 km. Die Kreisstadt Prenzlau ist nach ca. 37 km zu erreichen. Neben Prenzlau ist Schwedt (Oder) die nächstgrößere Stadt.

Einwohner: 610
Fläche: 2370 ha

Zusammen mit Groß-Pinnow bildet Hohenselchow die neugebildete Gemeinde Hohenselchow-Groß-Pinnow.

Verkehrstechnische Einbindung
Hohenselchow ist über die Bundesautobahn A 11 Berlin - Stettin an das überregionale Verkehrsnetz angebunden. Die Autobahnabfahrten Schmölln und Penkun erschließen den Amtsbereich. Hohenselchow ist durch die Lage an der Landesstraße L 27 Gartz - Casekow und die Nähe zum Bahnhof Casekow an das regionale Verkehrsnetz angeschlossen.

Geschichte

1240
Ersterwähnung unter dem Namen Calakow.

1309
Erwähnung unter dem Namen Seleschow oder Selychow

Ende 16. Jh.
Hohen-Sellischow später Hohen-Selchow

1259
Erbauung der Kirche

1618 - 1648
Im 30- jährigen Krieg hatten Dorf und Kirche viel gelitten.

1680
Ein Hauptmann Boislacv begann des Dorf und die Kirche von welcher nur die vier Mauern stehengeblieben waren, wieder aufzubauen. Die Kirche bekam ein Strohdach, wie sie auch schon beim Neubau hatte. Die Kosten betrugen 424 Taler und 16 Silbergroschen. Später wurde ein Turm gebaut, der aber durch Stürme niederstürzte.

1799
Es befanden sich schon eine Uhr mit 2 Ziffern, welche 56 Taler kosteten, auf dem Turm.

1841
Ein Schulhaus mit 2 Schulzimmern und 2 Wohnungen wurde gebaut.

1847
Der erste Lehrer in Hohenselchow, der auf einem Seminar ausgebildet wurde, ist in sein Schulamt eingeführt worden.

1871
Einwohnerzählung - Ergebnis 993 Einwohner

1914 - 1918
1. Weltkrieg - große Belastung für die Menschen, fast restlose Ablieferung der landwirtschaftlichen Produkte, Gestellung vieler Pferde für das kaiserliche Heer.

1939 - 1945
Der Kirchturm wird durch Attelleriebeschuß zerstört und drohte einzustürzen. Hohenselchow war zu 60 % zerstört.

1946
Es beginnt der Wiederaufbau. Die Bodenreform wird begonnen - Die Schulreform setzt ein -
Neulehrer beginnen ihre Tätigkeit. Das demokratische Leben entwickelt sich.

1949
Mit dem Seil und zwei Traktoren wurde der Kirchturm abgerissen.

1951
Einige Bauern gründen die LPG Typ III. Im Laufe des Jahres kamen noch mehr Bauern zur Überzeugung, dass eine Großraumbewirtschaftung zum Vorteil wäre.

1960/61
Eine neue Schule sowie der Kindergarten wurden gebaut.

1963
Abriss des alten Schulhauses. Eine neue Turnhalle wurde gebaut.

1989
Das war das Jahr der Wende.Mit der Wende begann eine neue Phase der Entwicklung. Es hat sich vieles im Ort geändert.

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