Staffelde

Staffelde (Gemeinde Mescherin) entstand mit Feldsteinkirche und Gutsanlage in der Zeit der deutschen Kolonisation im 12./13. Jahrhundert. Funde belegen eine Besiedlung der Gegend schon in der Jungsteinzeit. Erstmals wurde der Ort 1251 unter Stopelle urkundlich erwähnt. Staffelde wurde Klostergut, und als 1477 die Familie v. Wussow Teilbesitz und später das ganze Dorf bekamen, ein Rittergut. 1730 erfolgte aus Geldmangel ein Pfandverkauf an seinen Gläubiger, dem Stettiner Senator Immanuel Willich. 1797 kam Staffelde in den Besitz eines v. Krause, der auch Besitzer vom Gut Pargow war. Beide Güter gingen durch Kauf am 18. März 1814 in den Besitz von August Philipp Georg Karbe. Zur besseren Bewirtschaftung der Felder wurde 3 km westlich das Vorwerk Staffelde errichtet. Vom Vorwerk sind nur noch Gebäudereste vorhanden. Im 18. Jahrhundert gab es auch eine Wassermühle an einen Bach, der in die Westoder mündete.

Über Staffelde führen die Radwege: Kranich-Radtour und Oder-Neiße-Radweg sowie der Moränenwanderweg. Denkmalsgeschützt in Staffelde sind der Speicher (Mühle) und das Arbeiterwohnhaus Lindenallee 12.

 

Quelle: https://www.uckermark-region.de