Ackerbürgermuseum

Das Ackerbürgermuseum
Von 1933 bis 1945 gab es bereits ein Museum zur Stadtgeschichte in Gartz (Oder). Es befand sich im Stettiner Tor. Viele der Ausstellungsstücke gingen in den Wirren der Nachkriegszeit verloren, wurden zerstört oder von anderen Museen übernommen. In den Jahren 1993 bis 1996 gab es umfangreiche archäologische Ausgrabungen in Gartz (Oder). Die Ergebnisse dieser Ausgrabungen wurden 1997 zum "Tag des offenen Denkmals" präsentiert. Das große Interesse an dieser Ausstellung war der Grund dafür, in Gartz (Oder) wieder ein Museum über die wechselvolle Geschichte der Stadt zu etablieren.
2005, am "Tag des offenen Denkmals" wurde das Museum, als Ackerbürgermuseum eröffnet. Als Ackerbürger wurden Einwohner einer Stadt bezeichnet, die das Bürgerrecht besaßen und im Haupt- oder Nebenerwerb Landwirtschaft betrieben.
Beim Ackerbürgermuseum handelt es sich um einen Komplex aus drei Gebäuden: dem „Stettiner Tor", dem "Torwächterhaus" und dem "Fachwerkhaus" aus dem 17. Jahrhundert. Das gilt heute als das älteste Wohnhaus der Stadt. Die Ausstellung zur Stadtgeschichte befindet sich im Torwächterhaus.
Auch die Gästeinformation der Stadt Gartz (Oder) befindet sich dort.
Erwähnenswert ist auch, dass die alte Handelsstraße, die "Via Imperii", von Stettin bis nach Rom, über Gartz (Oder) führt. Heute ist sie als Pilgerweg mit der Jakobsmuschel gekennzeichnet. Wanderer können auf ihrem Weg den Pilgerausweis im Ackerbürgermuseum abstempeln lassen.








