Alte Schule
Die Alte Schule
Das langgestreckte Haus, das parallel zur Großen Mönchenstraße steht, wurde im Jahre 1777 erbaut. Es beherbergte ursprünglich eine Baumwollmanufaktur mit zwölf Webstühlen.
Gartz (Oder) war zu diesem Zeitpunkt Garnisonsstadt. Daher wurden in der Manufaktur Strümpfe, Mützen und Handschuhe für die Soldaten hergestellt.
1821 wurde das Haus durch die Stadt Gartz käuflich erworben. Ein Jahr später zog in dieses geschichtsträchtige Haus die „Neue Stadtschule“ ein. In ihm befanden sich neben der Schule auch Lehrerwohnungen. Im linken Flügel des Stadtschulhauses war zeitweilig das städtische Progymnasium untergebracht. Ein Progymnasium ist eine Schulform, die eine gymnasiale Schulbildung bietet. Sie schließt aber mit dem mittleren Schulabschluss ab, nicht mit dem Abitur.
1934 wurde die damalige „Neue Stadtschule“ zur „Alten Stadtschule“.
Grund dafür war die Einweihung der noch heute bestehenden Schule in der Kastanienallee.
Heute befinden sich in der „Alten Schule“ modernisierte Wohnungen.
Liebevoll wird das lange Haus in der Großen Mönchenstraße noch heute von den Gartzer Bürgern „Alte Schule“ genannt.








