Kanonenschuppen


Der Kanonenschuppen
Gartz war durch seine Lage mit der sie umgebenen Stadtmauer eine kleine Festung, die seit 1790 Garnison besaß. Die Ansbach-Bayreuth-Dragoner Artillerie hielt sich hier bis 1884 auf. Dieses Regiment zeichnete sich durch seine Tapferkeit in Schlachten unter König Friedrich II. aus.
Das Militär verlangte eine Verpflegung der Soldaten. So kam es dann dazu, dass bei jedem Bauer ein Soldat im Quartier war. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Kanonenschuppen als Magazin für Waffen in Fachwerkbauweise errichtet. Er diente dann 30 Jahre lang zur Unterbringung der 12 Kanonen.
Nach Abzug der Soldaten 1884 nutzte man den Kanonenschuppen als Feuerwehrdepot, Kistenfabrik und Lagerhalle.
Nach 1945 entstand dort ein Obdachlosenasyl und später ein Lager für Landwirtschaftsgüter.
1994 begann die Restaurierung. Nach Fertigstellung wurde er als offizielle Kulturstätte für die Bürgen der Stadt und ihre Besucher übergeben. Seitdem wird der Kanonenschuppen für Veranstaltungen wie Karneval, Hochzeiten und sonstige private Feste, Schulabschlussfeste und Tanzveranstaltungen genutzt.








