Wiederbelebung der Stettiner Bahn

Amt Gartz (Oder)

Die Eisenbahnstrecke von Berlin nach Stettin nahm im August 1843 den Betrieb auf. Das heutige Fahrgastaufkommen auf der Stettiner Bahn an die Zeiten vor 1945 nicht einmal ansatzweise angeknüpft, obwohl in Stettin und Berlin die Bevölkerung wuchs.

 

 

Die überwiegende Mehrzahl der Reisenden zwischen beiden Städten und im ländlichen Raum meiden die Personenzüge und nutzen die Busse, Kleinbusse und ihre eigenen Kraftfahrzeuge. Nach 75 Jahren des Verfalls, des Niederganges, der Rückstufung zu einer unbedeutenden Nebenbahn und des anschließenden Stillstandes ist es an der Zeit, mit einem überzeugendem Ausbau-, Halte- und Verkehrskonzept die Zukunft der Stettiner Bahn aktiv zu gestalten und die Lebensader der Region wiederzubeleben. Eine Beschleunigung der Zugverkehre durch Halte in Passow, Casekow und Tantow als Umsteigepunkte im ländlichen Raum in jeweils 10 Kilometer Entfernung dürfte das Bahnfahren für viele Fahrgäste wieder attraktiv machen, den Zugverkehr und die Gemeinden entlang der Stettiner Bahn stärken. Ein stündlicher schneller Regionalzug zwischen Berlin und Stettin mit konzentrierten Halten im ländlichen Raum dürfte zu einer erheblichen Attraktivitätssteigerung führen.

 

 

13.01.2021

 

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Wiederbelebung der Stettiner Bahn